Der Höhenzug »Sülzert« zwischen Hahnenkamm und dem Birkenhainer Forst prägt die Kulturlandschaft in Alzenaus Norden.

Während der bewaldete Bereich von dem Ringwall »Schwedenschanze« gekrönt wird, wurde das liebliche Klima an den West- und Südhängen für die Errichtung von Landsitzen in Michelbach und Albstadt genutzt.

Hinzu tritt der Weinbau, der in der Vergangenheit noch wesentlich intensiver als heute betrieben wurde.


Der Kulturweg zeigt die sehenswerten Punkte dieser Landschaft, die heute an Hessen grenzt und vor 1748 ein Teil des historischen Freigerichts war.

Unsere Wanderempfehlung:

Der Kulturrundwanderweg startet in Michelbach, am Schlösschen, in dem das Museum der Stadt Alzenau untergebracht ist. Der Markierung folgend verlässt man den Ort Michelbach in östlicher Richtung zu den Weinbergen. Wesentlich intensiver als heute, wurde in der Vergangenheit hier Weinbau betrieben. Vorbei an den Dörsthöfen geht es bergauf, wo man auf der Höhe des Schanzenkopfes auf den Ringwall „Schwedenschanze" stößt. Vermutlich entstand diese Befestigungsanlage zwischen 800 und 400 v. Chr. Wieder bergab gehend, durch den Wald, streift man Albstadt, eine mittelalterliche Siedlung, die sich nach dem 30jährigen Krieg nur zögerlich erholte. Anschließend erreicht man das im Jahr 1323 erstmals erwähnte Hofgut Maisenhausen. Im 18. Jahrhundert lebte hier unter anderem der Seligenstädter Abt Bonifazius II., heute ist es Privatbesitz. Der 9 km lange Rundweg endet wieder in Michelbach. Folgen Sie der Markierung des gelben EU-Schiffchens auf blauem Grund.

Durch das Anklicken der Zahlen können Sie die dazugehörigen Tafeln des Kulturrundwegs aufrufen.



 
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Tafel 5