Der erste europäische Kulturweg um Alzenau dreht sich um herrschaftliche Bauten - Überreste von Burgen, ein Schloss und der Abtshof – sowie um den Weinanbau. Die hier reifenden Reben erhalten ihren besonderen Charakter von dem quarzithaltigen Boden. Herren über einen großen Teil des Weinanbaugebietes waren die Äbte des Klosters Seligenstadt, aber auch das Kurfürstentum Mainz hatte Besitz im Süden Alzenaus, ebenso wie die Grafen von Hanau und andere Adelsfamilien.

Diese verwickelten Verhältnisse ließen eine abwechlungsreiche Kulturlandschaft entstehen. Dazu gehört das Schloß Wasserlos, das sich von einer Ritterburg zu einem Landsitz mit Park entwickelte. Im Krebsbachtal finden wir im Wald tiefe Verwerfungen, die von vergangenen Befestigungen künden. Hörstein beherbergt neben dem Seligenstädter Abtshof die Wilgefortis-Kapelle, die einer einstmals verehrten Heiligen gewidmet ist.


Der nahe liegende jüdische Friedhof ist eine von insgesamt sechs Begräbnisstätten, die in und um Hörstein vorhanden sind oder waren, wie z.B. ein prähistorisches Gräberfeld. Wie wichtig die Bodenzusammensetzung für den Oberflächenbewuchs ist, erfahren Sie, wenn Sie die Alzenauer Sanddünen erreichen. Im Ort Alzenau steht die Burg im Mittelpunkt, die mit der Verleihung der Stadtrechte an Alzenau um 1400 erbaut wurde.

Unsere Wanderempfehlung:


Der Kulturweg führt von Wasserlos in zwei Schleifen nach Alzenau im Norden (ca. 10 km) und nach Hörstein im Süden (ca. 7 km). Er kann auch im Ganzen begangen werden, mit Einstieg sowohl in Alzenau als auch in Hörstein. Folgen Sie der Markierung des gelben EU-Schiffchens auf blauem Grund.

Durch das Anklicken der Zahlen können Sie die dazugehörigen Tafeln des Kulturrundwegs aufrufen.





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