Anmerkungen
(1) Zusammenfassend: Gerhard Ermischer und Helmut Flachenecker, Die Ketzelburg und die Burgenforschung im Spessart, in: Die Ketzelburg in Haibach, hrsg. von Harald Rosmanitz, Neustadt a. d. Aisch 2006 , S. 145 ff.
(2) „[…] apud Aschaffenburg construxerant novum Castrum […]“, Staatsarchiv Würzburg, Mainzer Urkunde Nr. 123; Valentin Ferdinand de Gudenus: Codex diplomaticus anecdotorum, S. 682, Nr. 301; Theodor Ruf, Die Grafen von Rieneck. Genealogie und Territorienbildung I. Genealogie 1085 bis 1559 und Epochen der Territorienbildung, Würzburg 1984 (Mainfränkische Studien 32/1), S.134ff.
(3) Vgl. auch die Site „Historikerstreit“
(4) Adalbert von Herrlein, Aschaffenburg und seine Umgegend. Ein Handbuch für Fremde, Aschaffenburg 1857.
(5) Ernst Pfahler, Die Burganlage auf dem Gräfenberg, in: Rottenberg. Geschichte eines Dorfes im Vorspessart, hg. von Ernst Pfahler, Rottenberg 1978, S. 30f.; Die Ausgrabung auf dem Gräfenberg bei Hösbach-Aschaffenburg, in: Beobachter am Main 331 (04.12.1905), S. 2.
(6) Der Klosterberg und der Gräfenberg bei Rottenberg, in: Heimatjahrbuch des Kahlgrundes 1928, Teil 1 .
(7) Brief Hock an Regierung von Unterfranken und Aschaffenburg vom 06.02.1908, Staatsarchiv Würzburg, Landratsamt Alzenau 1704, Akten betr. Ausgrabung – Burgstall auf dem Gräfenberg bei Rottenberg 1905ff., 1130/324.
(8) Bericht des Bürgermeisters Lorenz Steigerwald an das Bezirksamt Alzenau vom 22.01.1908, Staatsarchiv Würzburg, Landratsamt Alzenau 1704, Akten betr. Ausgrabung – Burgstall auf dem Gräfenberg bei Rottenberg 1905ff., 1130/324.
(9) Wolf Schmitt, Das Geheimnis vom Gräfenberg, in: Aschaffenburger Zeitung 18./19. Juli 1936, S. 2.
(10) Veronika Fries, Dokumentation und Interpretation der archäologischen Untersuchungen auf dem Gräfenberg im September und Oktober 2007, Facharbeit im Fach Geschichte am Kronberg Gymnasium Aschaffenburg 2008, S. 5-8. Verkürzte Fassungen der Arbeit unter Vorwegnahme der Publikation der Grabungsergebnisse durch den Grabungsleiter: Veronika Fries, ein Dorf gräbt aus. Die Burg auf dem Gräfenberg. Spessart. Monatsschrift des Spessartbundes. Zeitschrift für Wandern, Heimatgeschichte und Naturwissen, 102. Jg., Oktober 2008, S. 12-18; Veronika Fries, Die Rienecker auf dem Gräfenberg – Legende oder Wahrheit. Die archäologische Untersuchung auf dem Gräfenberg bei Rottenberg im Herbst 2007. Unser Kahlgrund 2009. Heimatjahrbuch für den ehemaligen Landkreis Alzenau, 54. Jg., 2009, S. 163-169.
(11) Pfahler an Landesamt für Denkmalpflege vom 03.01.1985, Ortsakten im BLfD.
(12) Wamser an Pfahler vom 06.09.1985, Ortsakten im BLfD.
(13) Vermerk betreffend der Funde auf dem Burgstall Gräfenberg vom 19.02.1986 bzw.20.02.1986, Ortsakten im BLfD.
(14) Grabungsarbeiten auf dem Gräfenberg vom 29.03.1989, Ortsakten im BLfD. Die Grabungen wurden von dem damaligen Oberkonservator Ludwig Wamser betreut. Dabei durchschnitt man den südlichen, äußeren Wall. Eine zweite Sondage fand im Bereich des 2007 untersuchten Schnittes 7 statt. Eine den heutigen Maßgaben des BLfD entsprechende Dokumentation liegt nicht vor. Aus Mangel an Vermessungsdaten, maßstabgerechten Zeichnungen und aussagekräftigen Fotografien können die damals gewonnenen Ergebnisse in den vorliegenden Bericht nicht eingearbeitet werden. Die Funde gelangten anteilig zum damaligen Rottenberger Bürgermeister Pfahler und an das BLfD. Nach eigenem Bekunden (Stand 2006) war beim BLfD nichts über entsprechende Fundstücke bekannt. Die in Rottenberg verbliebenen Fundstücke wurden bei Ernst Pfahler unsachgemäß gelagert und vermengten sich spätestens bei ihrer Überführung in die Sammlung des „Alten Rathauses“ in Hösbach-Rottenberg mit Funden vom Klosterberg, ebenfalls auf der Gemarkung Rottenberg. Ernst Pfahler wies die beiden Fragmente der Herdschaufel der Latènezeit zu (Ernst Pfahler, Bemerkenswerte Funde auf dem Gräfenberg in Rottenberg, in: Unser Kahlgrund (1987), S. 181). Die beiden von einem Metallsondengänger ohne Befundzusammenhang bzw. ohne Beifunde geborgenen Fragmente können jedoch mit Hilfe eines annähernd übereinstimmenden Stückes aus Oldendorf, Landkreis Osnabrück der Völkerwanderungszeit (erste Hälfte des 5. Jahrhunderts) zugewiesen werden (Wolfgang Schlüter, Die völkerwanderungszeitliche Siedlung von Oldendorf bei Melle, Ldkr. Osnabrück, in: Ausgrabungen in Niedersachsen. Archäologische Denkmalpflege 1979-1984, hrsg. von der Archäologischen Denkmalpflege im Institut für Denkmalpflege, Stuttgart 1985, S. 200, Abb. 5). |