Die Burgruine auf dem Gräfenberg wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts fast vollständig bei der Ausbeutung eines Sandsteinbruchs abgetragen.

Um so erstaunlicher waren die bei den Grabungen im Herbst 2007 zu Tage getretenen, annähernd zwei Meter dicken Fundamente der Ringmauer.

Unser Bestreben im nachhaltigen Umgang mit dieser hochmittelalterlichen Wehranlage ist es, die Mauerreste obertägig sichtbar zu machen und auf dem Gräfenberg für interessierte Besucher aus nah und fern erkennbare Strukturen dieses historisch außerordentlich bedeutsamen Bodendenkmals zu erschließen.