Am Sonntag, dem 13. Juli 2008 fandauf der "Mole" bei Heimbuchenthal anlässlich der archäologischen Ausgrabungen ein Burgfest statt.

Diese Veranstaltung haben wir vom Archäologischen Spessartprojekt gemeinsam mit den Heimat- und Geschichtsvereinen vor Ort in den letzten Jahren mehrfach mit großem Erfolg durchgeführt, so 2005 in Partenstein, 2006 in Kleinwallstadt und 2007 in Rottenberg.

Im Rahmen der Veranstaltung erhielten Interessierte einmalig die Gelegeheit, sich die Ausgrabungen der Wasserburg "Mole" anzusehen.


Für das Burgfest wurden zahlreiche Aktionen geboten:

So haben wir halbstündig über die Grabungen geführt. Eine Dissertantin des Ökologiezentrums Kiel erläutertet an ihreren Sondagen ihre Erkenntnisse darüber, wie das Elsavatal im hohen Mittelalter aussah und wie es sich in den vergangenen Jahrhunderten verändert hat. Eine kleine Ausstellung zeigte erstmals die in den vergangenen zwei Monaten geborgenen Funde aus der Burg und aus dem Burggraben.

Für junge und jung gebliebene Forscherinnen und Forscher gab es einen Malwettbewerb. Außerdem konnte man sein Glück beim Münzenschlagen versuchen.

Um das Mittelalter, das wir Schaufel für Schaufel zu Tage gefördert haben, auch hautnah erleben zu können, hatten eine ortsansässige Rittergruppe und die Gruppe "Milites Teutonici" neben der Grabung ihre Zelte aufgeschlagen. Dort gab es dann leibhaftige Ritter und mittelalterliches Handwerk zu bewundern.

Der große Andrag bestärket uns darin, auch bei unseren nächsten Grabungen solche "Ortstermine" für die Spessarterinnen und Spessarter durchzuführen.

Impressionen vom Burgfest 2008


Zum Seitenanfang