Tordierte Eisenstäbe dienten zum Aufhängen großer, kupferner Kessel. Diese können, wie im Falle der Burg Hauenstein bei Krombach, einen Durchmesser von bis zu 70 Zentmeter gehabt haben. Das in den Kesseln zu erwärmende Wasser diente zum Kochen (Suppe, Fleisch) und zur Warmwasseraufbereitung.

Kupferkessel und ihre Aufhängungen ließen sich optimal wiederverwerten. Daher ist ihr Einsatz auf Spessartburgen meist nur durch vergleichsweise kleine Fragmente bezeugt.

Fragment eines Kesselhakens aus Eisen vom "Alten Schloss" bei Kleinwallstadt, Spessart, Mitte 13. Jahrhundert, Fz.-Nr. 412, H. 3,16 cm, Br. 1,76 cm

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© Harald Rosmanitz, Partenstein, 2019