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Wie bei vielen anderen Gebrauchsobjekten des Alltags lassen sich über die darin eingearbeiteten Materialien Rückschlüsse auf den sozialen Status des urprünglichen Eigentümers ziehen. Dies gilt in besonderem Maße für Messer. Als Gegenstand, den jeder jederzeit mit sich führte, rangierte dieses Allzweckwerkzeug aufgrund seiner dauerhaften Präsenz im Prestigedenken unserer Vorfahren an hoher Stelle.

Die Griffe der einfachen Messer waren aus Holz gefertigt. In besonders teuren Messern waren Messingteile eingearbeitet. Gelegentlich konnte auch der gesamte Griff aus Messing sein. Als Zwischenstufe zwischen Holz und Edelmetall kamen Besätze aus Knochen und Horn zum Einsatz. Der Fantasie der Handwerker waren dabei kaum Grenzen gesetzt.


© Harald Rosmanitz, Partenstein, 2019