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Mit den Perlen und Ringen, die an der verknoteten Gebetsschnur aneinandergereiht waren, konnten die zu verrichten Gebete abgezählt werden. Die Gebetsschnur war allenthalben verbreitet. So berichtet Joachim Pflummer aus Bieberach davon, dass derjenige, der keinen Rosenkranz trug, nicht für einen Christen gehalten wurde. Starb ein unbekannter Reisender, der keinen Rosenkranz mit sich führte, durfte er nur mit besonderer Genehmigung des Bischofs in geweihter Erde bestattet werden.

Es verwundert nicht, wenn verschiedene Zünfte mit der Fertigung von Paternostern betraut waren.

Fertigung von Perlen und Ringen eines Paternosters in spätmittelalterlicher Art

Fertigung von Perlen und Ringen eines Paternosters in spätmittelalterlicher Art

 


© Harald Rosmanitz, Partenstein, 2019