Dieses sehr ansprechende Fundstück lässt sich in keinen ursprünglichen Funktionszusammenhang stellen. Der annähernd zehn Zentimeter lange Eisentab wurde vor seiner weiteren Bearbeitung vollständig tordiert, also mehrfach in sich gedreht. Danach schmiedete man die stumpf auslaufenden Enden zu Haken. Diese sind um 90 Grad versetzt zueinander angeordnet.

Der so entstandene Doppelhaken konnte aufgrund siener Torsion seitlichen Belastungen ebenso trotzen wie größeren Zugkräften. Dementsprechend eignete er sich ebenso für einen Kesselhaken wie für einen Pferdegeschirr.