Mitten in der Grabungskampagne fand auf der Burg Hauenstein am Tag des Offenen Denkmals 2017, am 10. September, das Grabungsfest statt.

Neugierige aus Nah und Fern konnten sich einen ersten Einblicke in die nun freigelegte Bausubstanz verschaffen. Dies war für alle ein unerwartetets Erlebnis, hatten sich von der Ruine kaum noch Reste von aufgehendem Mauerwerk erhalten. Wie man auf der Burg zur Zeit Ihrer Erbauer, also um 1250, lebte, wurde durch eine Reenactment-Gruppe verdeutlicht. Erstmals wurde die Highlights der Grabungsfunde vorgestellt. Sie stammen fast ausschließlich aus dem Zerstörungshorizont der Burg aus dem Jahre 1405.

Wie immer waren alle Projeteteiligten, die ArGe Hauenstein, zahlreiche ehrenamtliche Helferinnen und Helfer und auch das Team des Archäologischen Spessartprojektes den ganzen Tag damit beschäftigt, die annähernd eintausend Gäste sowohl mit körperlicher als auch mit geistiger Nahrung zu versorgen. Die beiden Bauhöfe von Krombach und Mömbris hatten bereits Tage vor der Veranstaltung das Areal gesichert und zugänglich gemacht.

Impressionen vom Grabungsfest

Die Milites Teutonici brachten ihr Equipment schon im Morgengrauen zum Burgberg.
Über diese Brücke ... mussten alle Besucher ... gehen.
Irgenwann gab es Hermann auf, jeden Neuankömmling mit Handschlag willkommen zu heißen.
Die Helferbilder fanden große Beachtung.
Der Bürgermeister von Krombach nahm die Fundschau in Augenschein.
Besonders eindruckvoll: die glasierten Ofenkacheln
Schauen, ...
... staunen, ...
... und den Erläuterungen von Marian lauschen.
Marian machte dieser Job sichtlich Spass.
Die Fundschau verkürzte das Warten auf die Führungen.
Kulturlandschaft und Gemeinde im Dialog
Auch die Eigentümerin des Bodendenkmals informierte sich aus erster Hand.
Die Ansperrung hinter der Fundschau ....
... wurde für jeweils kleine Gruppen geöffnet.
Marian, ...
... Harald ...
... und Sabrina übernahmen im Wechsel die Führungen.
Irgendwann versagte die Stimme. Man behalf sich mit Händen und Füßen.
Eindrucksvolle Mauern
Das Interesse war deutlich größer als erwartet.
Die Helfer bei der Fundschau ...
und die Archäologen wurden von Neugierigen geradezu überrannt.
Der Strom der Archäologie- und Heimatbegeisterten schien an diesem Tage kein Ende zu nehmen.
Neben Dingen des Alltags auf der Burg wurden auch Fragmente von behauenen Steinen gezeigt.
Alex, ein stets willkommener Gast bei solchen Events
Auch Monika verschaffte sich einen Überblick über das Gewimmel.
Auf dem Burghügel waren die Milites Teutonici zu gange.
Christian erläuterte die standesgemäße Ausrüstung eines Ritters, ...
... ein anderer Reenactor war für die gedeckte Tafel zuständig, ...
.... ein weiterer nähte an seiner Tracht, ....
... eine andere Mittelalterdarstellerin kümmerte sich um den topaktuellen Nachwuchs.
Im Burggraben sorgte man sich um das leibliche Wohl der Gäste.
Die Hauensteinburgerwaren bald verzehrt.
Dank Dieter bekamen die Archäologen gelegentlich etwas Essbares ab.
Für den Nachschub an Trinkbarem sogte das Bürgerforum Krombach.