Der nur 0,5 cm breite Würfel wurde aus den Fußknochen von Rindern gesägt und danach sorgfältig mit einer Feile geglättet. Die Würfelaugen bohrte man mit einem Drillbohrer. Danach füllte man sie mit einer mit Ruß vermengten Wachspaste.
Beim Würfeln wurden im Mittelalter ganze Vermögen verspielt. Nicht ohne Grund wurde dieser Zeitvertreib mehrfach von der Kirche verboten. Spielte ein Würfelspieler mit gezinkten Würfeln, so musste er darüber hinaus mit harten Strafen rechnen.

Partenstein, Burg Bartenstein, Fd.-Nr. 1370; H. 0.61 cm; Br. 0,61 cm; T. 0,61 cm