Hoch über der Stadt steht der Wartturm, der ein Teil der Stadtbefestigung war. Er lädt ein zu einem Rundblick - vom Orbtal rechts über das gegenüberliegende Haseltal und nach links in das Kinzigtal bis zum Hohen Vogelsberg. Das sommerliche Johannisfeuer ist alljährlich ein besonderes Ereignis auf dem Orber Hausberg.Die Geschichte Bad Orbs steht im Zeichen seiner Salzquellen. Sie zogen die ersten Siedler ins Tal der Orb und sie sorgten für den Wohlstand der mittelalterlichen Stadt und für den Aufschwung durch den Kurbetrieb im 20. Jahrhundert. Die stattlichen Fachwerkhäuser Orbs im ersten Teil des Kulturweges vermitteln einen Eindruck des wirtschaftlichen Potenzials der Salzproduktion. Siedlungsgebiet und Salinenbetrieb waren ab 1767 räumlich getrennt. Das weitreichende Gelände südlich der Stadt mit rund einem Dutzend Gradierwerken lässt sich heute nur noch erahnen.

Dem wirtschaftlichen Niedergang im 19. Jahrhundert versuchte man durch die Anfänge des Kurwesens entgegenzuwirken. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts war die Kur das wirtschaftliche Standbein von Bad Orb. Die Strukturveränderungen seit den 90er Jahren haben wieder zu fundamentalen Veränderungen geführt: Die klassische Kur gibt es nicht mehr. Heute ist Bad Orb auf dem Weg zu einem modernen Gesundheitsstandort.

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Unsere Wanderempfehlung:

Der 7 km lange europäische Kulturweg „Orber Dornstein“ erschließt das Orbtal zwischen der Burg (Museum) und dem Wildpark. Zurück geht es am Talhang entlang über die Küppelsmühle hinauf zum Aussichtspunkt Wartturm auf dem Molkenberg und dann wieder zur Burg.

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